Reisebericht Rückreise Spanien


Bei unserer Fahrt vom Fährterminal über die Autobahn zu Carlos staunt Ute nicht schlecht. Kurz nach Algeciras sieht Ute nur wenige 100 Meter von der Autobahn entfernt mehrere Geier um eine vermutlich zu diesem Zweck dort platzierte tote Kuh hocken. Wir wissen ja, dass es in Spanien mehrere Programme zur Wiederansiedelung der Gänsegeier gibt – aber so nah hinter Algeciras? Leider geht alles für ein Foto viel zu schnell.

 

Im Gewerbegebiet Salida 112 kaufen wir erstmal etwas Käse, Joghurt, Bier und Wein – ja und Eis am Stiel (darauf hatten wir in Marokko lieber verzichtet). Die Nacht verbringen wir etwas versteckt hinter hohem „Unkraut“ neben der Halle mit dem Zweitbüro von Carlos. Bis auf ein paar abfahrende LKW ist es ruhig und wir schlafen gut.

Derzeit stöhnt Spanien unter einer für diese Jahreszeit ganz unüblichen Hitzewelle, da ein Hochdruckgebiet mit Luft aus Marokko das Wetter bestimmt. Wir sind das ja gewohnt, schließlich standen wir vor gar nicht so langer Zeit mitten in der Wüste, aber heftig ist es immer noch – vor allem nachts!

Bei einem Zwischenstopp in Malaga (bei einem Baumarkt natürlich ;-)) lernen wir auf dem Parkplatz Moja und ihren Mann mit Wasserhund Teddy kennen. Wie schon oft erlebt, kommt so ein Reisekontakt oft von 0 auf 100 zustande und nach 10 Minuten fühlen wir uns wie alte Freunde. Die Beiden leben in Spanien (12.000 qm Finka bei Malaga) und in Frankreich. Wir bekommen eine Visitenkarte und werden herzlich eingeladen. Schade, dass unser Rückreiseplan steht und wir nicht flexibel genug sind auf das tolle Angebot einzugehen. Vielleicht in ein paar Monaten.

Granada Expeditionsmobil Blick auf Sierra Nevada

Anschließend geht's weiter nach Granada, wo Thomas einen schönen CP ca. 3 km außerhalb von der Stadt gefunden hat (www.campinggranada.es).

Der Platz liegt auf einem Berg mit ausgedehnten Olivenbaumplantagen, ist sehr schön angelegt und wir haben einen super Blick auf Granada und die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada.

 

Die Sanitäranlagen sind top. Wir sind ja nicht gerade verwöhnt von Marokko – aber die Anlagen sind super sauber, optisch ansprechend und funktionieren einwandfrei.

Die Inhaberin ist sehr nett, spricht fließend Englisch, gibt viele Tipps für den Besuch Granadas und es ist auch ein hübsches Restaurant mit freiem Wifi da. Was will das Herz mehr?

 

Heute stehen wir früh auf, da uns unser Campingwart, auf dem Weg zum Brotholen unten im Stadtteil Peligros, an einer Bushaltestelle absetzen wird. Um 8 Uhr fahren wir dann mit dem Bus bis ins Stadtzentrum und nehmen von dort ein Taxi (5 €) zur Alhambra. Dort ist die Schlange am Ticketschalter schon lang und Ute versucht den Tipp vom CP umzusetzen, nämlich die Karten mit Kreditkarte zu ziehen. Dummerweise hat sie aber nur die normale Bankcard dabei – und mit der geht es leider nicht. Also heißt es warten und Schlange stehen. Als wir drankommen gibt es nur noch Karten für den Nachmittag (14.00 – 20.00 Uhr) da der Vormittag (08.00 – 14.00 Uhr) schon ausverkauft ist. Deshalb holen wir uns Tickets für die City Tour Busse und sehen uns Granada erstmal aus dieser Perspektive an. Die Stadt ist auf mehrere Hügel verteilt und das alles zu Fuß zu erkunden ist kaum möglich. So sparen wir lieber unsere Kräfte für den Besuch der Alhambra auf.

Blick von der Alhambra auf die Altstadt von Granada.
Blick von der Alhambra auf die Altstadt von Granada.

Als wir dann ab 14 Uhr Einlass haben, ist es richtig lecker warm und wir freuen uns über schattige Gartenwege, Trinkbrunnen und kühle Innenhöfe. Die Anlage ist beeindruckend und wir schauen uns zuerst die Gärten und den Patio de la Sultana sowie die Alcazaba (ältester Teil und frühere Militär Area) an, da unsere Besuchszeit für den Nasridenpalast auf 15.30 Uhr festgelegt ist.

Diese Besichtigungszeiten sind fix und werden auch kontrolliert, da man die Besucherzahlen in dieser Hauptattraktion überschaubar halten möchte.

 

Der Palast ist einerseits überwältigend und andererseits auch wieder ganz anders, als anhand der ja hinlänglich bekannten Bilder erwartet. Das liegt wohl daran, dass man sich ein Bild fokussierter anschaut und oft der Größenvergleich fehlt. In der Realität weiß man gar nicht, wo man eigentlich zuerst schauen soll.

Alle Wände und Zierbögen sind mit aufwändigst gestalteten Arabesken und Mosaikfliesen verziert. Die Decken sind aus edlen Hölzern gefertigt und in vielfältigen Mustern bemalt, geschnitzt und mit Einlegearbeiten versehen.  Nun - ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, wen es interessiert, der findet ja im Internet jede Menge Informationen und Bilder.

Schade ist nur, dass man in diesem Palastbereich nicht länger verweilen kann. Das würde die Möglichkeit geben, die vielen Details in Ruhe aufzunehmen. Da das nicht geht, machen wir beide wie verrückt Fotos - dann können wir uns das Ganze hinterher mal in Ruhe im Detail anschauen.

arabische Muster Nasridenpalast Alhambra

Da hier Touristen aus allen Teilen der Welt herkommen, ist es auch ein interessanter Zeitvertreib, einfach die Menschen zu beobachten. Insbesondere der äußerst kreative Versuch der japanischen Touristen, sich vor jedem Sonnenstrahl zu schützen, hat uns oftmals ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

 

Nach mehreren Stunden Alhambrabesichtigung werden die Füße lahm und die Temperaturen um die 39° tun das ihre dazu. Deshalb nutzen wir die Gelegenheit wieder mit dem City Tour Bus in die Innenstadt zu fahren. Von dort aus nehmen wir uns ein Taxi zum CP. Der Preis liegt mit 13 € erstaunlich niedrig.

 

Abends gönnen wir uns ein leckeres Essen im CP-Restaurant. Die Aussicht auf Granada bei Nacht ist genial und wir leeren zu zweit eine ganze Flasche Rotwein.

Holzeinlegearbeiten, Nasridenpalast, Alhambra

 

Heute Nacht hat es sich deutlich abgekühlt und das ist unserer Nachtruhe zugutegekommen. Wir haben uns entschlossen noch einen Tag hier zu verbringen um das Stadtzentrum näher zu erkunden und eine kleine Shoppingtour zu machen. Und so fahren wir wieder mit „Privattaxi“ und Bus in die Innenstadt und erkunden zu Fuß die Gegend um die Kathedrale. Hier gibt es viele kleine Gassen mit typischen Altstadthäusern, kleinen Plätzen und schönen individuellen Geschäften. Mit dem City Tour Bus geht es dann Stück für Stück weiter in andere Stadtviertel, die wir ebenfalls gemütlich zu Fuß erkunden. Nur das mit dem Shopping klappt nicht so gut. Bis auf einen indischen Kurzkaftan für Ute finden wir nichts, was so laut schreit, dass es mitgenommen werden will – na ja muss ja auch nicht sein! Hat auch so viel Spaß gemacht.

Zurück am CP fläzen wir uns in den Schatten unter die blühenden Olivenbäume, essen Eis aus unserer Kühlbox und gekühlte Wassermelone – so lässt sich's leben!


Heute fahren wir weiter Richtung Cartagena, da Thomas einen CP im Netz gefunden hat, der einen sehr guten Eindruck macht und in der Nähe des Naturschutzgebietes (Parque Regional Calblanque Cala Arturo) liegen soll, wo wir auf der Hinfahrt einen Stopp eingelegt hatten. So fahren wir zuerst auch wieder die Cala Arturo an. Die Stille und Einsamkeit, aus unserer Erinnerung hat sich in ein lebhaftes Strandleben verwandelt. Kein Wunder bei dem immer noch sehr warmen Wetter. Auf der Hinfahrt haben wir das Schild „No A Campar“ einfach ingnoriert und da es so leer war hatten wir auch keine Probleme. Aber jetzt sind die kleinen Parkbuchten gut gefüllt und wir haben das Bedürfnis uns mit Stühlen etc. mal wieder richtig auszubreiten, also machen wir uns weiter auf den Weg um zu dem CP zu fahren.

Leider haben wir die genaue Anschrift des CP nicht aufgeschrieben und jetzt lässt uns der PC im Stich. So versuchen wir den Ort über das Navi zu finden und das führt uns durch Cartagena und dann ab in die Berge. Die Ortschaften werden kleiner, die Straßen schmaler und die Landschaft immer schöner und plötzlich sind wir auf Piste und fahren in eine grandiose Bergwelt.

Wir fühlen uns wie in Marokko! Sowohl was die Qualität der Piste angeht, als auch bezüglich Vegetation und Bergwelt. Nun – eigentlich wollen wir ja an den Strand, aber hier ist es so schön, dass wir beschließen für heute nicht mehr weiterzufahren. Ute klettert auf den nächsten Hügel, sucht ein paar Schneckenhäuser und kommt genau in dem Moment zurück, als ein Hirte eine große Ziegenherde am Steyr vorbeitreibt. Feines Fotomotiv! Jetzt ist das Marokkofeeling perfekt nur mit dem Unterschied, dass der Hirte nach einem freundlichen "hola" weiterzieht und nicht nach Geschenken fragt.

Gemeinsam wandern wir dann auf der Piste weiter, die immer unwegsamer wird, aber wir sind neugierig wie es weitergeht. So sehen wir nach einiger Zeit die Piste in den Bergen verschwinden – schade, mit Netzempfang (oder E-Bikes) könnten wir uns jetzt besser orientieren. Wir wandern noch weiter über Ziegenpfade auf die nächste Bergkuppe und werden mit einem schönen Blick übers Meer belohnt. Weit im Hintergrund sehen wir den Industriehafen von Cartagena.

Berglandschaft in Spanien bei Cartagena

Wir verbringen eine ruhige Nacht in der Abgeschiedenheit. Das ist genau die richtige Gegend für den Steyr.

Am nächsten Tag fahren wir durch kleine Ortschaften und enge Gassen (Straßen wäre geschmeichelt) weiter. Den CP finden wir jetzt auch recht zügig (Camping Naturista El Portus). Beim Anfahren des Stellplatzes wird es eng und Thomas muss heftig rangieren. Ein Astabweiser bekommt eine kleine Delle, aber zu guter Letzt schaffen wir es auf den uns gezeigten Platz nah am Strand. Den anderen Campern haben wir jedenfalls eine gute Show geboten.

Leider zeigt sich, dass dieser Stellplatz doch nicht so gut ist, da laufend PKW angefahren kommen um den Strandzugang zu erreichen. Wir fühlen uns, als ob wir auf einem belebten Parkplatz campen würden. Hinzu kommt viel Lärm von der neben uns gelegenen Tauchschule, wo wohl gerade eine Party steigt. Ute geht das ganze Ambiente auf die Nerven und ihre Laune ist am Boden. Sie verzieht sich in den Steyr und steckt sich Stöpsel in die Ohren um ihre Ruhe zu haben.

Wir sehen ein anderes Womo wegfahren und da wir keine Lust haben, heute wieder Parkplatzatmosphäre zu genießen, entschließen wir uns dazu den Steyr umzuparken. Also wieder abfahrbereit machen- alles im Inneren verstauen, Stühle + Tisch rein, Markise zusammenfalten, Bodenmatte aufrollen, Fußmatten einpacken, Sonnenschutz entfernen und ab zum neuen Platz.

Leider klapp es nicht diesen zu erreichen, da wir bei dem Versuch beinahe mit dem Heck eine Pergola schrotten. Es kracht zwar kurz im Gebälk – aber glücklicherweise entsteht kein sichtbarer Schaden. Thomas fährt ein Stück weiter und wir haben wieder Glück – hier ist ein schöner Platz direkt in erster Linie und der Steyr passt auch drauf. Ende gut alles gut!

El Portus Camping Spanien Sonne Berge Meer

Wir richten uns am neuen Platz ein und packen alles wieder aus. Ein kräftiger Baum steht passend zum Steyr und wir hängen das erste Mal unsere Hängematte auf.

Thomas hat für Hängemattenfeeling nicht viel übrig, aber Ute fühlt sich hier wohl. Dann bauen wir das Kanu auf und machen eine Paddelerkundungstour der neben uns liegenden Buchten. Dabei entdecken wir direkt neben der Mauer des CP's eine nicht asphaltierte Zufahrt mit kleiner Badebucht – eigentlich ideal zum freistehen - die uns bei der Anfahrt gar nicht aufgefallen war. Aber jetzt wieder umstellen – nein, dazu haben wir gar keine Lust. Wir paddeln weiter und treffen einen Engländer, der mit seinem Kanu unterwegs ist und uns zu einer kleinen, grottenähnlichen Bucht winkt. Ist schon eindrucksvoll mit den hohen Felsen über uns.

Wieder am Strand testen wir mal "Mann bzw. Frau über Bord" - ob wir auch schwimmend wieder ins Kanu kommen würden und freuen uns, als sich rausstellt, dass das ganz einfach möglich ist – egal ob noch jemand im Boot sitzt oder nicht.

Am Nachmittag paddeln wir nochmals los, aber der Wind hat aufgefrischt und der Seegang ist für unser Kanu inzwischen zu heftig. Deshalb ziehen wir nach einer kleinen Ausfahrt vor, lieber etwas schwimmen zu gehen.

Am nächsten Morgen ist der Himmel voller Wolken und Thomas möchte weiterfahren. Ute hat irgendwie keine Lust schon wieder aufzubrechen, aber sieht auch ein, dass es bei unserem Zeitplan keinen Sinn macht hier Schlechtwettertage auszusitzen.

Strand bei Alicante Meer Sonne
Strand bei Alicante

Da uns unser Weg über Alicante führt, rufen wir kurz entschlossen Ines an. Sie hat Zeit, freut sich uns wiederzusehen und schon macht das Abfahren mehr Spaß.

Dort finden wir mit viel Glück einen Parkplatz an der großen Konzerthalle in der Innenstadt. Von hieraus können wir zu Fuß Ines Wohnung erreichen und verbringen ein paar Stunden auf dem Balkon mit erzählen (wir) und singen + Gitarrenspiel (Ines). Am späten Nachmittag bringen wir schnell unseren PC zur Reparatur (EVER PC; Benito Perez Galdos 70-72 Tel.: 965120609; 10 – 14 Uhr; 16.30 – 20.30 Uhr).

Leider müssen wir unseren Parkplatz räumen, da jetzt dort ein Parkwächter steht, der uns nicht dulden will. So fahren wir wieder zu „unserem“ Lidl und gehen am Abend mit Ines Tapas essen.


Eigentlich wollen wir heute mit einem Bekannten von Ines nach Tabarca segeln, doch leider ist sein Segelboot nicht fahrtüchtig. Um die Fähre zu nehmen ist es schon zu spät, deshalb möchten wir zu den Salinen von Santa Pola.

Unsere Fahrt durch Alicante wird stressig. Wir wollen wieder zu dem Parkplatz an der Konzerthalle, kommen aber eine Straße zu weit raus und wollen einen Bogen fahren (ohne Navi). Das Ganze endet in den schmalen Gassen der Altstadt und wir fahren auf den Zentimeter! Das kostet Nerven!!!! Gerade, als wir die nächste größere Straße erreichen, touchieren wir noch mit der Hinterradverkleidung einen PKW-Spiegel – so ein Mist! Aber mal wieder haben wir viel Glück, da der Besitzer daneben steht und uns nach kurzer Betrachtung des Ganzen signalisiert das alles o.k. ist und wir weiterfahren sollen. Puh!!

Jetzt aktivieren wir das Navi – und das blöde Teil führt uns 2 Straßen weiter erneut in die gleiche Situation. Wieder hängen wir beide mit dem Kopf aus den Seitenfenstern und tasten uns im Schneckentempo voran. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir ohne weitere Blessuren den Konzerthallenplatz – aber heute steht hier Polizei und will uns noch nicht mal für 5 Minuten auf den Platz lassen, um auf Ines zu warten. Also stellen wir uns 100 Meter weiter an den Straßenrand und warten dort. Keiner sagt was – machen hier alle.

Salinen Santa Pola Flamingos Lagune

Dann können wir endlich Richtung  Santa Pola aufbrechen. In den Brackwassergebieten vor der Stadt sehen wir große Flamingoschwärme. Ines kennt ein Loch im Zaun und wir gehen in die Lagune hinein. Aber als wir sehen, dass uns die Flamingos ausweichen und sich zu Fuß von unserem Ufer wegbewegen, ziehen wir uns zurück, da wir die Vögel nicht stören wollen. Der Zaun hatte schon seinen Sinn!

Wir fahren weiter Richtung Santa Pola, da Ines dort einen schönen Strand kennt und schaffen es auch mit dem Steyr direkt bis vor die Dünen zu kommen. Camping ist hier natürlich verboten, aber die großen Parkplätze sind fast leer und wir sehen mehrere Wohnmobile, von denen es sich einige mit Stühlen etc. bequem gemacht haben. Prompt werden wir von einem Paar angesprochen, dass in der Nähe wohnt, ursprünglich aber aus Paderborn kommt und unser Kennzeichen erkannt hat. Die Beiden leben seit einigen Jahren in Spanien und haben ein Häuschen im Hinterland. Ihnen gefällt es und sie besuchen nur selten die alte Heimat um Freunde oder Enkelkinder zu besuchen.

 

Nachdem wir in einem Restaurant ein Eis verputzt haben, machen wir einen Strandspaziergang – baden ist bei dem Wind nicht drin – und beobachten die Kitesurfer.

Anschließend fahren wir zurück nach Alicante und Ines führt uns zu der Firma DECATHLON (Pol. Ind. Rabasa Avda. Universidad 03009 Alicante; 09.00 – 22.00 Uhr) um ein Schnorchel Equipment für morgen zu kaufen. Wir staunen, wie groß die Auswahl ist. Hier bekommt man für jede Sportart das Passende. Wassersport, Camping, Bade- und Fitnesskleidung, Wandersachen und sogar Ballett- und Judosachen. Die Preise sind o.k. und man könnte hier Stunden verbringen.

Abends fahren wir mit unseren Rädern (für heute haben wir vom Steyr fahren in Alicantes Altstadt die Nase voll) vom Lidl zu Ines und werden von Enrice (inzwischen Biobauer + Koch) ausgiebig bekocht - Mhmmm -lecker!!!

Heute fahren wir mit der Taxe zur Fähre und lassen den Steyr auf dem gastlichen Lidl-Parkplatz stehen. Dann schippern wir mit dem Fährboot (Abfahrt 11 Uhr) ca 1 Stunde nach Tabarca.

  • Erster Eindruck: Schönes altes Fischerdorf mit alter Wehrkirche und kleinem Hafen.
  • Zweiter Eindruck: Grausige Touristenfresslokale – eins am anderen und völlig überlaufener Sandstrand.
  • Dritter Eindruck: Schönes Hinterland mit kleinen, meist felsigen Buchten – super tolles Schnorchelrevier!

Wir suchen uns einen Platz weit weg vom Touristenrummel am Fuß der Steilküste. Hier breiten wir unser Strandtuch aus und liegen weich auf Mengen von angeschwemmten Seegras. Zu unserem Erstaunen riecht das Gras überhaupt nicht!

Der Wind wird etwas durch die Felsen hinter uns abgehalten und im Verlauf des Tages wird es sonnig und der Wind stört nicht mehr. Wir testen unsere Tauchsachen und sind sehr zufrieden. Das Schnorcheln macht hier viel Spaß, da das Wasser flach ist und die Fauna sehr abwechslungsreich. Die ganze Insel ist ein Naturschutzgebiet, Angeln und Harpunenfischen ist verboten und das merkt man am Verhalten der Fische. Wir sehen viele verschiedene Fischarten und sie beachten uns kaum. Toll! Wir entdecken sogar einen kleinen Kraken, der sich in einer Steinhöhle versteckt hat und von dem nur die Augen und zwei seiner Arme zu sehen sind.

 

Für unseren Geschmack fährt die Fähre viel zu früh zurück (16.30 Uhr) – wir wären gerne noch länger geblieben! Die Rückfahrt ist deutlich lebhafter! Obwohl die Wellen gar nicht sooo groß aussehen, schwankt das kleine Fährschiff schon recht heftig.


Zurück in Alicante holen wir noch schnell den PC ab. Schnell deshalb, da die Taxe wartet – mehr Zeit und Erklärungen wären aber besser gewesen, hinterher stellen wir nämlich fest, dass er immer noch ne Macke hat.

Den Abend verbringen wir mit Ines im Steyr – Bilder gucken, Musik hören, quatschen und Salat mit Bratwurst vom Lidl zum Abendessen. Die Zeit vergeht schnell und der Abschied fällt allen schwer – aber morgen müssen wir weiter!

Die Fahrt führt uns an der Küste entlang durch verschiedene Orte. Benidorm sieht aus wie Klein-Manhatten. Hier zieht es uns bestimmt nie hin. Etwas weiter liegt Altea. Ein hübsches Städtchen mit interessanten Geschäften (was man so aus dem Steyr sieht). Nur Parkplätze sind Mangelware. So fahren wir notgedrungen weiter und erreichen kurz darauf wieder „unsere" Bucht.

Hier hat sich viel getan! Der teilweise sehr steinige Parkplatz (nur für Geländefahrzeug mit Bodenfreiheit) wurde planiert und ein Strandlokal und eine Beachbar wurden errichtet. Als wir eintreffen, sind die Parkplätze leider alle belegt und wir suchen uns einen Stellplatz auf halber Höhe. Bei 22 % Gefälle stehen wir jetzt rechtwinklig zur Straße – so viel seitliches Gefälle hatten wir noch nie. Ute muss aufpassen, dass sie beim öffnen der Beifahrertür nicht aus dem Sitz kippt. In der Kabine hängen die Handtücher total schräg an der Wand und wir schwanken und fühlen uns wie auf einem sinkenden Schiff. Bei der Neigung kontrollieren wir erst mal sicherheitshalber unsere Wassertanks - sie sind Gott sei Dank aber dicht. Die Treppe zu benutzen ist auch kein Vergnügen – geht aber so gerade noch.

Wir hoffen, dass der Steyr nicht umkippt ;-)) und gehen zum Strand. Es ist recht voll und das Wetter ist optimal aber wir sehen niemanden baden. Als wir näherkommen erkennen wir den Grund: Es treiben etliche Feuerquallen im Wasser. Schade! Am Nachmittag werden es weniger aber trotzdem ist an Schnorcheln nicht zu denken. Richtig schwimmen trauen wir uns auch nicht und so halten wir es wie die anderen – gut beobachten und dann mal kurz untertauchen muss reichen.

Abends fahren wir den Hang wieder hoch und übernachten auf dem dort gelegenen Parkplatz. Am frühen Morgen rollen wir wieder runter zur Bucht und finden jetzt einen Platz auf dem Strandparkplatz. Da sich die Quallen alle verzogen haben können wir heute unbekümmert schwimmen und schnorcheln.

Am nächsten Morgen ist es bewölkt und aus dem geplanten weiteren Badetag wird nichts. Am Nachmittag wandern wir den Hügel hoch um einen Aussichtspunkt zu erkunden. Wir staunen – zum einen über die schöne Landschaft zum anderen darüber, mit welchem Aufwand diese Anlage errichtet wurde und wie vernachlässigt sie jetzt ist.

Felsabbruch Spanien Steilküste Wanderweg

Auf dem Rückweg schauen wir uns eine Karte am Parkplatz vor der Zufahrt zur Bucht an und stellen fest, dass der Wanderweg entlang den Steilklippen viel höher beginnt, als wir vermutet hatten. Beim letzten Mal hatten wir den Einstieg auf halber Höhe genommen und waren nur bis zu dem Felsenabbruch gekommen. Damals hatten wir angenommen, dass der Weg noch weiterführte, da wir Wanderer entlang der Steilküste vom Kanu aus gesehen hatten. Da kannten wir den jetzt entdeckten höheren Einstieg aber nicht und nahmen an, dass der weitere Weg nur für Bergsteiger möglich wäre. Irrtum – der Weg endet wirklich dort wo wir nicht weiterkamen. Der obere Einstieg entpuppt sich als lange Wanderstrecke entlang der ganzen Steilküste und da das heute definitiv zu weit für uns ist, gehen wir nur eine Teilstrecke. Der Weg ist atemberaubend – sowohl was die Aussicht auf die Buchten und das Meer angeht, als auch auf die zerklüfteten, hohen Klippen über uns. Die Felsen sehen aus wie Schweizer Käse und etliche Brocken am Boden zeugen von häufigem Steinschlag. Wir wandern unter hohen Felsüberhängen hindurch und lenken uns mit der schönen Aussicht von weiteren Gedanken an Steinschlagrisiken ab.

Free Photo for small Bakshish!

Wenn das funktionieren würde und wir für jedes Bild, dass vom Steyr gemacht wird, einen Euro bekämen - ja dann müssten wir uns keine Gedanken mehr um unsere Reisekasse machen. Unser rollendes Zuhaus ist die Attraktion des Platzes. Wir sollten wirklich mal ein Schild mit dieser Aufschrift anbringen. Aber durch diese Aufmerksamkeit lernen wir auch viele nette Leute kennen, mit denen wir sonst wohl nicht ins Gespräch gekommen wären.

 

Unsere nächste Station wird der uns ebenfalls von der Hinfahrt bekannten Strand bei Sagunt. Vorher machen wir in Valencia aber noch einen Stopp bei DECATHLON. Wir wollen uns Badeschuhe zulegen, die einfacher an- und auszuziehen sind als unsere Tauchschuhe. Zu unserer Beute kommen dann noch zwei Bodybords (aufblasbar), eine Schwimmbrille und zwei leichte, kleine Faltstühle (9 € das Stück!) hinzu. Gut, dass wir so viel Platz im Steyr haben ;-))

In Sagunt angekommen, suchen wir uns einen der vielen - um diese Jahreszeit noch ziemlich verlassenen - Strandabschnitte in der Nähe unseres damaligen CP's aus. Erfreulicherweise werden wir von der häufig Streife fahrenden Polizei ignoriert. So verbringen wir den Nachmittag am Strand und testen unsere Funboards. Die Strömung ist hier gar nicht so ohne und wir haben selbst mit Flossen gut zu tun, um gegen die Strömung anzuschwimmen.

Am Abend verziehen wir uns recht schnell in die Kabine, da wir von Mücken überfallen werden. Den nächsten Tag verbringen wir mit Hausputz, Einkauf (frische Gambas mhmmm!) und einem Strandspaziergang. Wir müssen vom anstrengenden Reisen ja auch mal ausruhen!

Da unsere Vodafon-Karte immer noch nicht geht, versuchen wir auf der Weiterfahrt in Castellon de la Plana an einer Bankfiliale 20 € auf unsere Tel-Nr. zu laden. Anschließend haben wir aber immer noch kein Netz. Also fahren wir den nächsten Ort mit Vodafonvertretung an. Wir kurven durch die Innenstadt und finden nicht mal ansatzweise einen Parkplatz. Nach einigem Gekurve fahren wir angenervt weiter, um es in Tarragona zu versuchen. Unser erster Versuch dort einen Parkplatz an der Uni zu bekommen, scheitert an der Größe des Steyr. Also suchen wir uns einen Platz im Gewerbegebiet. Es stellt sich aber raus, dass die Straßen zur Innenstadt nicht wirklich fahrradtauglich sind. Also fahren wir zu einem Lidl, der näher dran ist. Dann geht es per Navi mit den Rädern in die Innenstadt zu Vodafon. Dort erklärt man uns, dass wir die Karte gar nicht wiederaufladen können, da sie nur 1 Monat gültig ist und danach hätte verlängert werden müssen. Es gibt auch Karten für 3 Monate. Hätte man uns mal damals sagen können! Also wieder 10 € investieren nur für die paar Tage. Was aus der Kartenaufladung geworden ist bleibt abzuwarten. Angeblich ist die Gutschrift auf der Karte nicht angekommen. Zurück mit den Rädern zum Steyr und weiter geht's.

Nur haben wir leider dem Navi nicht mitgeteilt, dass wir jetzt ein LKW und kein Fahrrad mehr sind und so geht's munter entlang der Rambla in immer engere Straßen bis wir kapieren was los ist. Na ja – haben die Leute mal wieder was zu gucken und wir machen den Schaufensterbummel vom Steyr aus.

Piste Spanien Küste

Tja - hier würden wir jetzt gern die Piste nehmen! Aber leider kommt man nicht immer von der Schnellstraße runter, auch wenn man das gerne möchte.

 Nach all der Kurverei sehnen wir uns jetzt nur noch nach einem ruhigen Plätzchen. Unser Ziel – ein Strand bei Creixell – ist aber auch nicht ganz einfach zu erreichen. In einem Kreisverkehr sehen wir, dass unsere Richtung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt ist. Hinzukommt, dass direkt an der Abzweigung auch ausgerechnet noch ein Polizeiwagen steht. Trotzdem biegt Thomas ab und wir bleiben zum Glück unbehelligt. Am Rande einer wie ausgestorben wirkenden Siedlung finden wir einen Stellplatz in Strandnähe. Leider liegt die stark befahrene Bahnlinie zwischen uns und dem Strand. Der Strand selber erweist sich als schöner Sandstrand.

 

Auf Google haben wir einen großen Parkplatz keine 15 Minuten entfernt gesehen, an dem die Bahnlinie etwas weiter weg ist. Also parken wir um. Der Platz ist schön, liegt aber direkt neben einem CP und Campen ist natürlich verboten. Trotzdem bleiben wir und gehen zum Strand, wo wir einen ruhigen Strandtag verbringen. Wieder zurück am Steyr sehen wir, dass hier nicht nur das Campen verboten ist - wir campen ja nicht, wir parken ja nur - sondern es stehen auch alle paar Meter Schilder, die ein ausdrückliches Parkverbot für Wohnmobile aussprechen. Das und die direkte Nachbarschaft zum CP (wo kein Kläger ….) führt dazu, dass Ute sich nicht wirklich entspannen kann. Trotzdem bleiben wir über Nacht.

Strand bei Creixell Spanien

Ute's Unruhe führt dazu, dass wir heute Morgen sehr früh auf den Beinen sind und so sitzen wir schon um 07.30 Uhr abfahrbereit im Fahrerhaus, als wir einen Polizeiwagen auf den Parkplatz fahren sehen. Wir starten sofort und man lässt uns unbehelligt fahren. Keine Ahnung was passiert wäre, wenn wir noch gestanden hätten.

 

Der Tag hält aber auch so noch viel Aufregung für uns bereit – wir wissen es nur noch nicht! Laut Google gibt es eine schöne Bucht nahe an unserer weiteren Route.

 

Erst gibt es Serpentinen vom Feinsten. Thomas fährt souverän, aber Ute reißt bald die Armlehnen raus, so klammert sie sich fest. Sieht aber aus der Beifahrerperspektive manchmal auch viel heftiger aus! Dafür ist die Aussicht natürlich toll und Ute lenkt sich mit Fotos machen von der Höhenangst ab.

 

Dann führt uns das Navi in ein kleines, altes Küstendörfchen. Eigentlich wunderschön, aber dafür haben wir jetzt leider keinen Blick mehr übrig, denn die Straßen werden schmaler und schmaler. Nur gut, dass wir keinen Gegenverkehr haben – jedenfalls solange, bis wir wieder auf einer etwas größeren Straße sind. Denken wir.  Aber kaum erreichen wir die Hauptstraße, kommt es richtig heftig!

 

Uns kommen auf Transportanhängern 2 Boote auf dem Weg zum Hafen entgegen und die brauchen zusätzlich zu ihrer Straßenseite noch gut die Hälfte unserer Seite.

 

Da die schönen Platanen - jedenfalls gerade an dieser Stelle - zu weit in die Straße ragen, brauchen auch wir mehr als nur die rechte Fahrbahn! Jetzt wird es richtig eng.

Es folgt ein wildes Gestikulieren und Einweisen durch die Bootstransporteure, die sich selber nicht von der Stelle bewegen wollen. Wenn wir uns auf die Handzeichen Außenstehender verlassen würden, hätten wir uns allerdings schon häufig die Kabine verdellt.

 

Auch heute fangen die Bootstransporteure erst an zu rangieren, als sie merken, dass wir nicht gewillt und auch nicht in der Lage sind, das Ausweichen allein zu übernehmen. So kurven die Boote etwas zurück und wir können in eine Nebenstraße einbiegen um Platz zu machen. Danke sagt hier keiner und wir können sehen, wie wir aus der Nebenstraße rückwärts wieder rauskommen. Ute macht kurz entschlossen eine Straßensperre und dann kann es auch bei uns weitergehen.

 


Stress zu Ende? Leider nicht! Am Ortseingang will uns das Navi erneut auf den Weg bringen, den wir gerade hinter uns haben. Neiiiin nicht schon wieder!

Anscheinend hätten wir im Ort irgendwo anders abbiegen müssen. Da aber die dafür in Frage kommenden Straßen auch alle eher fahrradgeeignet sind, brechen wir den Versuch diese spezielle Bucht zu erreichen lieber ab.

 

Zurück geht es über Serpentinen – war ja nicht anders zu erwarten – und an einem Kreisverkehr zweigen wir Richtung Port de la Vall ab. Aber auch hier haben wir nicht die geringste Chance einen Stellplatz an der Küste zu finden. Es gibt zwar Parkplätze, aber alle mit Einfahrtschranken, die nur PKW durchlassen. Das ist halt der Nachteil von Google. Man sieht die Parkplätze, aber leider nicht die Schranken bzw. Verbotsschilder.

 

Als wir an einem CP ankommen, haben wir die Fahrerei satt und suchen uns dort einen Platz. Glücklich werden wir hier aber nicht, da wir zum einen schon viel zu gefrustet sind, zum anderen der Platz zwar schön an einer kleinen Bucht liegt, aber der Preis (30 € in der Nebensaison; kein Pool, Sanitär nur Durchschnitt) überhöht ist und außerdem die überall stehenden Maulbeerbäume (bzw. eher deren massenhaft überall rumliegenden überreifen Früchte) nerven.

Wir gehen noch kurz zum Strand und Ute schnorchelt etwas. Hier sind sehr viele und verschiedene Fische, Seeigel, Seegurken und Schnecken, aber das Wasser ist für eine genussvolle Schnorcheltour einfach noch zu kalt.

Meer Sonne Küste Spanien Port de la Vall
Spanien Küste vor französicher Grenze

Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Ziel Camargue weiter.

 

Die spanische Küste ist hier landschaftlich extrem schön, aber leider sind Stellplätze nur auf Cp´s zu finden. 

 

Mal spontan am Straßenrand anhalten und etwas die Gegend erkunden geht leider nicht. Um hier einen Parkplatz zu finden, müsste man schon Smart fahren oder besser gleich einen Roller.

In der Camargue angekommen sehen wir viele Womo auf einem schlichten Parkplatz zwischen Meer und Straße/Eisenbahnlinie stehen. Wir fahren auch dort hin und stellen fest, dass dieser Platz z. Zt. kostenfrei zu nutzen ist. Ab 01.06. soll er angeblich 10 €/Tag kosten. Da es schon recht spät ist, beschließen wir zu bleiben. Am Strand ist es wieder so windig, dass wir keine Lust auf das noch ziemlich kalte Wasser haben und nur im Sand rumliegen macht uns heute auch keinen Spaß. Zurück am Steyr merken wir, dass Straße und dahinter verlaufende Bahnlinie sehr laut sind. Keine Ahnung wie man sich (wie unsere Nachbarn) hier mit Stühlen vor dem Womo über 8 Tage aufhalten kann. Wir sind wohl wirklich keine Camper – wir wollen zurück nach Marokko!!!!

 

Da das nicht geht fahren wir den ganzen kommenden Tag durch (über 870 km). Unser Ziel ist die Messe Abenteuer Allrad in Bad Kissingen. Dort wollen wir Freunde treffen und das motiviert.

 

Frankreich und seine Mautstationen:

Da Frankreich für uns diesmal nur ein reines Transitland ist, gibt es nicht viel zu berichten. Anders als auf der Hinreise fahren wir Autobahn und uns nerven die Mautstationen.

Immer wieder kommt der Verkehr zum Erliegen, wenn Reisende versuchen mit Bargeld zu bezahlen, da die Automaten die Scheine oft nicht annehmen und das dauert dann. An einer Station stehen wir fast 10 Minuten. Kreditkarten sind aber auch nicht unproblematisch.

Unsere beiden VISA-Karten werden beide nicht akzeptiert. Wir probieren es mehrfach  - geht nicht. In Spanien und in Marokko haben die VISA's problemlos funktioniert. Glücklicherweise haben wir noch eine MasterCard dabei. Mit der klappt die Zahlung.  Ohne vor der Mautstation auszusteigen und erst nach dem Terminal wieder einzusteigen, wäre uns die Barzahlung gar nicht möglich gewesen, da der Schacht für's Bargeld vom LKW aus nicht erreichbar ist und das Terminal an dieser Stelle zu eng ist um die Türen zu öffnen.

 

Entgegen der Beschilderung sind die meisten Stationen nicht mit Personal besetzt. Die Einstufung (Wohnmobil - LKW) erfolgt irgendwie automatisch und ist von uns nicht nachzuvollziehen. Insgesamt bezahlen wir rd. 110 € Maut.

Unser Fazit ist - nächstes mal lieber wieder die Mautstrecken auslassen und etwas mehr Zeit einplanen.

Nach der langen Zeit in Marokko und Südspanien staunen wir über das viele Grün - alles Grün!!!

 

Das schöne Wetter begleitet uns und wir freuen uns über 24° am Abend in Deutschland! Leider sehen wir von Westen schon ein dunkles Wolkenband kommen.

 

 Morgen wird es dann weitergehen nach Bad Kissingen zur Abenteuer Allrad. Anschließend fahren wir nach Hause und deshalb beenden wir jetzt auch unser Reisetagebuch fürs Erste.

 

Wir freuen uns auf unseren Sohn, unsere Freunde und Bekannte - und die Planung unser nächsten Reise. Doch davon in Kürze mehr.

 

 

Hier geht es weiter zum Bericht 19.08. - 02.10.15 Frankreich